Der Wurf ist eine Kette: Füße, Knie, Hüfte, Ellbogen, Handgelenk, Follow-through. Die Füße stehen etwa schulterbreit, der Wurfhand-Fuß leicht vorn oder parallel, je nach Komfort, aber stabil. Die Kraft kommt aus den Beinen. Wer nur aus dem Arm wirft, wird ab der Freiwurflinie ungenau, sobald er müde ist.
Ellbogen unter dem Ball, nicht nach außen wie ein Hühnerflügel. Die Führungshand liegt seitlich und lässt los, sie schiebt nicht. Der Ball verlässt die Finger mit Rückwärtsrotation. Der Arm streckt zum Korb, der Zeigefinger zeigt nach. Das ist der Follow-through, kein Pose für das Foto.
Bogen: zu flach schlägt der Ball hart, zu hoch wird er langsam und leicht geblockt. Ein mittlerer Bogen ist das Ziel, nicht eine Zahl aus dem Internet. Du stehst seitlich und siehst, ob der Ellbogen wandert. Von vorn siehst du die Führungshand, die mitdrückt.
Dosis: formnahe Würfe nah am Korb, dann einen Schritt zurück, dann Freiwurf. Müde Form am Ende der Stunde ist erlaubt, neue Mechanik nicht. Wer in der letzten Minute die Mechanik umbaut, weil die Quote schlecht war, zerstört die Serie. Zähle getroffene Serien, nicht nur Prozente über einen schlechten Tag.
Catch-and-shoot gegen einen Dribbling-Wurf sind zwei Fähigkeiten. Zuerst der Fang in die Wurfhaltung, Füße schon gedreht. Dann der eine Dribbelschritt in den Wurf. Nicht fünf Dribblings und ein Hoffnungswurf.
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