Boxen

Hände und Füße · 1/2 · 55 Min. angesetzt – Langform, jedes Wort zählt

Stellung, Jab, Cross, Haken

Die Stellung ist die Adresse, von der jeder Schlag zurückkommt. Führender Fuß und führende Schulter zeigen zum Gegner, das hintere Fuß steht schräg, das Gewicht eher mittig, die Knie weich, die hintere Ferse darf sich heben, die vordere bleibt als Steuer. Das Kinn hängt hinter der vorderen Schulter, die hintere Hand am Kinn, der Ellbogen am Körper. Wer frontal steht, bietet die doppelte Fläche und hat keinen Cross mehr, weil die Hüfte schon verbraucht ist.

Der Jab ist der längste, günstigste Schlag. Die vordere Hand sticht auf einer geraden Linie, die Schulter kommt zum Kinn hoch, die hintere Hand bleibt zu Hause. Zurück auf demselben Weg, nicht im Bogen nach unten, wo der Haken des anderen wohnt. Der Cross dreht die hintere Hüfte und die hintere Schulter, der Arm streckt erst am Ende, die vordere Hand bleibt am Gesicht. Wer den Cross mit dem Arm allein wirft, hat keine Kraft und ein offenes Kinn.

Der Haken ist ein kurzer Bogen aus der Hüfte, Ellbogen etwa auf Fausthöhe, nicht ein weiter Schwung aus der Schulter, der eine Reise um den Gegner macht. Lead-Hook zum Körper oder zum Kinn, hinterer Haken erst, wenn die Distanz dafür da ist. Der häufige Fehler ist der Haken, der hinter dem eigenen Kopf startet. Der ist langsam und sagt sich an. Übe an der Pranke: Jab, Cross, Haken, und jede Faust kommt zurück, bevor die nächste geht. Eine Serie ohne Rückkehr ist ein Geschenk.

Fußarbeit: der erste Schritt ist klein, der hintere Fuß folgt, die Stellung bleibt erhalten. Überkreuzen nur bewusst, nicht aus Panik. Vorwärts heißt nicht in den Gegner fallen. Du filmst die Füße. Wenn sie zusammenkleben, ist der Athlet ein Standbild mit Armen. Säcke und Pranken kommen nach der Stellung, nicht davor. Ein harter Sack mit falscher Stellung übt nur den Fehler lauter.

Prüfung

Der Jab kehrt zurück …