Zenkutsu-dachi ist ein langer Stand: vorderes Knie gebeugt über dem Fuß, hinteres Bein gestreckt aber nicht verriegelt, die Hüfte tief genug, dass du schieben kannst, der hintere Fuß schräg. Wer aufrecht steht und nur die Füße auseinanderstellt, hat keinen Stand, nur eine Pause. Kiba-dachi, der Reiterstand, trainiert die Leiste und die Tiefe, die Füße zeigen parallel oder leicht ein, die Knie über den Zehen, der Rumpf aufrecht. Beide Stände hältst du, bis die Linie ehrlich ist, nicht bis die Musik aufhört.
Gyaku-zuki ist der Schlag mit der hinteren Faust, die Hüfte dreht, die vordere Hand kommt zurück zur Hüfte, der hintere Fuß bleibt als Anker und dreht nur so weit, wie der Stil es will. Der Fehler ist der Arm, der allein sticht, während die Hüfte frontal bleibt. Mae-geri, der gerade Tritt: das Knie hebt zuerst, dann streckt die Ferse oder der Ballen je nach Schule, das Standbein bleibt, die Hände bleiben oben. Ein Tritt ohne vorhergehendes Knie ist ein Schieben. Zurückziehen so bewusst wie strecken.
Kime, das kurze Anspannen im Treffer, ist das Ende der Bewegung, nicht ein dauerhaftes Verkrampfen auf dem ganzen Weg. Anfänger verkrampfen vom ersten Zentimeter an und werden langsam. Cue: entspannt auf dem Weg, fertig im Ziel, sofort wieder bereit. Zähle saubere Wiederholungen, nicht Geschwindigkeit, solange der Stand zerfällt.
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