Sprung

Anlauf und Absprung · 1/2 · 55 Min. angesetzt – Langform, jedes Wort zählt

Weitsprung und Dreisprung

Der Weitsprung ist ein Sprint, der in einen Absprung übergeht, kein Sprung, der irgendwie Anlauf hat. Der Anlauf muss wiederholbar sein: dieselbe Schrittzahl, derselbe Markierungspunkt, eine Geschwindigkeit, die der Athlet am Balken noch steuern kann. Anfänger mit zu langem Anlauf treffen den Balken nicht und reißen den letzten Schritt. Kürzer und treffbar schlägt lang und zufällig.

Der vorletzte Schritt ist länger und senkt das Becken leicht, der letzte Schritt ist kürzer und schneller und setzt den Fuß unter oder leicht vor die Hüfte zum Absprung. Wer beide letzten Schritte lang macht, bremst und springt hoch statt weit. Der Absprungfuß bleibt kurz, das freie Knie treibt nach vorn, die Hüfte streckt. In der Luft ist die Haltung eine Folge, nicht der Ort, an dem die Weite entsteht. Die Weite entsteht am Balken. Landung: die Füße zusammen nach vorn, das Gesäß folgt, nicht zurück in den Sand fallen und die Marke verderben.

Dreisprung ist Hop, Step, Jump, drei Rhythmen, nicht drei maximale Hüpfer. Der erste Kontakt nach dem Hop muss aktiv sein, das Knie des Schwungbeins bereit für den Step, der oft der schwächste Teil ist, weil alle Weite im Hop verbrauchen. Anfänger hüpfen gleichmäßig auf einer Linie, auf Gras oder weicher Bahn, bevor das Brett kommt. Einbeinige Landungen in Serie sind die Verletzungsquelle, wenn das Volumen explodiert. Zähle Sprünge pro Woche, nicht nur die Bestweite.

Prüfung

Der vorletzte Schritt im Weitsprung …