Klettern

Sicherheit und Füße · 1/4 · 55 Min. angesetzt – Langform, jedes Wort zählt

Knoten, Sichern, Sturzraum

Klettern ist ein System aus zwei Menschen oder aus einer Matte, nicht ein einzelner mutiger Zug. Am Seil: Anseilknoten, in der Lehre der Achterknoten, geführt und von einer zweiten Person geprüft, das freie Ende lang genug, der Gurt richtig geschlossen, der Sicherer mit einem Gerät, das er an diesem Tag schon erklären kann. Partnercheck laut: Knoten, Gurt, Karabiner, Gerät, Seilverlauf. Jedes Mal, auch wenn ihr euch kennt. Die Unfälle sitzen in der Routine, nicht im unbekannten Griff.

Der Sicherer steht nah an der Wand, das Bremsseil in der Hand, die Aufmerksamkeit am Kletterer, nicht am Gespräch neben der Bahn. Beim Vorstieg ist Schlappseil eine Entscheidung mit Folgen: zu viel und der Sturz wird länger, zu wenig und du ziehst den Kletterer aus dem Tritt. Das lernst du an der Übungswand, nicht im ersten langen Vorstieg. Toprope ist die richtige erste Seilumgebung, weil der Sturz kurz ist, solange das Seil wirklich oben läuft und nicht seitlich über eine Kante scheuert, die niemand geprüft hat.

Bouldern: der Sturzraum ist leer, die Matten liegen ohne Lücke dort, wo der Körper ankommt, nicht dort, wo sie im Foto schön sind. Runtersteigen ist eine Technik, nicht ein Springen aus der letzten Höhe auf gestreckte Beine. Der Spotter steht dort, wo der Sturz die Wirbelsäule oder den Hinterkopf in die Mattenkante drehen würde, und lenkt, er fängt nicht mit den Armen ein fallendes Gewicht. Wer das nicht üben will, bleibt niedrig.

Prüfung

Der Partnercheck …