Drei Versuche pro Disziplin. Der erste ist einer, den du an einem schlechten Tag triffst. Er öffnet die Tafel und beruhigt die Bahn. Der zweite ist der, den du heute wirklich willst. Der dritte ist nur dann ein Risiko, wenn der zweite klar war. Ein gerissener erster Versuch, weil er schon ein Rekord sein sollte, kostet oft den ganzen Tag, weil die Auftaktlast dann neu verhandelt wird und die Nerven schon weg sind.
Aufwärmrampe: wenige Sätze, steigend, die letzten mit Pause wie im Wettkampf. Nicht zwölf Sätze, die den Rücken leer machen, bevor dein Name kommt. Die Zeit zwischen den Versuchen ist lang. Essen, trinken, warm bleiben, nicht in der Ecke erstarren. Ein leichter Bewegungssatz zwischen den Disziplinen, kein zweites Training.
Kommandos laut mitdenken: Start, unten warten, press, rack. Wer das Kommando übertönt, weil die Musik im Kopf lauter ist, verschenkt einen gültigen Versuch. Du simulierst die Stimme im Training. Ein Partner sagt sie. Das fühlt sich albern an und ist der halbe Wettkampf.
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