Schwimmen

Zonen und Wasserarten · 4/4 · 60 Min. angesetzt – Langform, jedes Wort zählt

Anfängerleiter und offenes Wasser

Die Anfängerleiter beginnt dort, wo die Lage eine Bahn lang hält, nicht bei der ersten tausend Meter. Gesicht ins Wasser, ausatmen, ein Arm nach dem anderen, fünfundzwanzig Meter, Pause, noch einmal. Dann zwei Bahnen mit sicherer Wand, dann eine Atmung zur zweiten Seite, auch wenn sie hässlich ist. Das Brett ist ein kurzer Hinweis, nicht das Programm. Wer monatelang nur Brett mit hohem Kopf schwimmt, hat eine andere Sportart geübt als Kraul. Die Leiter ist langweilig und genau deshalb brauchbar.

Erst wenn fünfhundert Meter mit Pausen eine Form behalten, wird die Pause kürzer und die Serie länger. Atemrhythmus, etwa alle drei Züge, kommt, wenn beide Seiten existieren, und ist kein Gesetz für jeden Körper. Flossen und Paddles sind später und kurz, weil Paddles die Schulter belasten, wenn der Zug noch keinen Halt hat. Ein Kurs mit einer Person am Rand ist in dieser Phase mehr wert als jedes Blatt. Dieses Kapitel erklärt die Reihenfolge, es steht nicht statt Aufsicht im Wasser.

Bahn gegen offenes Wasser

Die Bahn hat Wände, Linien, klare Tiefe und eine Temperatur, die das Bad gewählt hat. Offenes Wasser hat keine Wand zum Ausruhen, eine Sicht, die den Zug versteckt, Wellen, die die Lage kurz lügen, und Kälte, die die Atmung eng macht. Du hebst zum Orientieren kurz den Blick nach vorn, nicht dauernd, sonst sinkt die Hüfte auf der ganzen Strecke. Alle paar Züge ein Blick reicht oft, und du übst das im Becken, bevor der See es verlangt. Der Neoprenanzug hebt die Beine und verändert den Schlag, er ist kein Ersatz für Lage.

Sicherheit im offenen Wasser ist die eigentliche Technik der ersten Male. Du gehst nicht allein, du kennst Einstieg und Ausstieg, du bleibst in Reichweite von Begleitung oder Aufsicht, und du steigst aus, wenn Kälte, Krampf oder Panik die Lage zerlegen. Bojen umrunden übst du langsam, mit jemandem, der das Gewässer kennt. Der erste Start in einer Gruppe ist Gedränge, Schläge und ein hoher Puls, also nichts für die erste Stunde im See. Eine Weste oder ein Begleitboot sind Werkzeuge der Situation, keine Schwäche.

Anfänger bleiben auf der Bahn, bis Atmung und fünfundzwanzig Meter langweilig sicher sind, und machen die ersten offenen Meter an einem ruhigen Tag nahe am Ufer. Fortgeschrittene nutzen die Bahn für Zugzahl und Serien und das offene Wasser für Orientierung, Tempo ohne Wand und Verpflegung der Lage unter Unruhe. Beiden ist verboten, eine neue Distanz, einen neuen Anzug und ein Rennen am selben Morgen zu kombinieren. Die Bahn baut den Zug. Das offene Wasser prüft, ob der Zug ohne Fliesen noch existiert.

Sighting

Kurzes Heben des Blicks nach vorn zum Orientieren, dann sofort zurück in die lange Lage. Dauerndes Periskop schwimmt einen Berg. Zu seltenes Schauen schwimmt einen Bogen.

  • Leiter: Gesicht, ein Arm, fünfundzwanzig Meter, dann erst Distanz
  • Paddles erst, wenn der Zug Wasser fasst
  • Offenes Wasser nie als erste Schwimmstunde und nie allein
  • Sighting im Becken proben, wenige Züge, dann Blick
  • Kälte, Krampf, Panik: raus, nicht die Distanz retten

Film im Becken die Leiter, nicht den See, solange du keine sichere Stelle und keine zweite Person hast. Seitlich eine Bahn mit Atmung, einmal mit Sighting alle sechs Züge, ob die Hüfte danach wieder hochkommt. Im offenen Wasser filmt jemand vom Ufer oder Boot nur, wenn das sicher ist, und du schaust hinterher, ob der Kurs gerade ist und der Kopf oben wohnt. Ein Video, für das du die Aufsicht verlässt, ist ein schlechtes Video. Die Bahnaufnahme der Lage bleibt die Referenz.

  1. Bahn: Lage und Atmung über kurze Strecken sicher machen
  2. Sighting im Becken einbauen, ohne die Hüfte zu verschenken
  3. Erstes offenes Wasser ruhig, nah am Ufer, mit Begleitung
  4. Distanz und Anzug erst ändern, wenn der Ausstieg langweilig klar ist

Prüfung

Der erste Schritt ins offene Wasser setzt voraus, dass …