Schläge · 1/4 · 55 Min. angesetzt – Langform, jedes Wort zählt
Griff, Vorbereitung, Grundschlag
Tennis scheitert selten am Arm. Es scheitert an Füßen, die zu spät sind, und an einer Ausholbewegung, die erst beginnt, wenn der Ball schon da ist. Der Trainer schaut die Füße zuerst. Split-step, wenn der Gegner den Ball trifft: kleine Spreizung, Gewicht bereit, dann der erste Schritt zur Seite, nicht nach vorn in einen Ball, der seitlich kommt.
Semi-Western oder Eastern auf der Vorhand sind beide lehrbar. Wichtig ist, dass der Griff zum Schlag passt und nicht in der Ausholbewegung wechselt, weil die Hand panisch wird. Die nicht-schlagende Hand führt den Schlägerhals in die Vorbereitung, damit die Schulter sich dreht. Ohne diese Hand bleibt der Schläger hinter dem Körper kleben.
Kontakt vor dem Körper, nicht neben der Hüfte. Die Schlagfläche bleibt stabil durch den Treffmoment. Der Ausschwung geht über die Schulter, nicht abgebrochen vor der Brust. Ein abgebrochener Ausschwung ist oft Angst vor dem Netz oder vor dem Aus. Du stellst das Ziel groß und nah, bevor du die Linie eng machst.
Rückhand beidhändig: die dominante Hand lockert den Griff, die andere Hand führt. Die Schulter dreht, die Hüfte folgt. Einhand-Rückhand braucht mehr Raum und einen früheren Kontakt. Für Anfänger ist beidhändig meist stabiler. Wechsel nicht mitten in der dritten Stunde, weil ein Video eine andere Hand zeigt.
Fehler „zu eng“: der Spieler lässt den Ball an den Körper. Cue: den Ball weiter vorne treffen, der erste Schritt ist länger. Fehler „nur Arm“: die Hüfte bleibt frontal. Cue: die vordere Schulter zeigt zum Netzpfosten, bis die Drehung beginnt. Film von hinten, da siehst du die Schulterlinie.
Prüfung